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An der Duo sind viele Blechteile, aber man sieht sie nicht von jeder Seite. Also habe ich im Baumarkt Unterbodenschutz geholt für die Innenseiten, die geschützt werden sollten, aber nicht schön sein müssen: Super leicht zu sprühen und ziemlich ergiebiges Zeug. Ich habe die überlackierbare Version gekauft, man weiß ja nie..

 

 

 

Dann endlich waren die Vorarbeiten WIRKLICH alle erledigt. Es gab nichts mehr zu schleifen und keine Blechteile mehr zu grundieren.

Also gab es auch keine Ausreden mehr, den Decklack und den Klarlack in die Hand zu nehmen. Schon lange vorher hatte ich mich mit Hilfe von http://www.simmipage.de für eine Farbe entschieden. Dort kann man ein Lackiertool herunterladen oder online benutzen und verschiedene RAL-Töne an Simson-Mopeds ausprobieren. Klasse Sache!

Mein Wunsch-RAL-Ton wurde "6004 Blaugrün" und zwar in hochglänzend. Außerdem sollten alle Rahmenteile, die Schutzbleche hinten sowie das Stirnbrett aus GFK in "9005 Tiefschwarz" lackiert werden.

        

Natürlich gibt es Staubeinschlüsse und natürlich gibt es auch ein paar kleine Nasen und natürlich ist der Lack nicht überall ganz gleichmäßig deckend. Aber für meine ersten Lackierversuche bin ich hochzufrieden!! Die Sprühdosen von Spraymax samt Sprühaufsatz sind wärmstens zu empfehlen. Mein Schwiegerpapa gab mir noch den Tipp, die Dosen vorher in einem Wasserbad zu erwärmen. Das hat gut funktioniert!

Eine vernünftige Atemschutzmaske ist allerdings Pflicht! Zwischendurch wurde mir selbst mit dieser etwas schummrig. Hier kann man erahnen, warum:

 

 

  

Wie schon vorher erwähnt, fehlten vorne an den Frontblechen die Aluminiumzierblenden. Zwar habe ich die Augen offen gehalten und es gibt auch immer wieder Leute, die genau diese zwei Leisten abgeben wollen, aber 30€ sind mir einfach zu viel. In ihrer Preisvorstellung sind sich die stolzen Besitzer dieser Aludinger leider immer sehr einig.

Aber so kompliziert kann das ja nicht sein, habe ich mir gedacht und eine Aluleiste im Baumarkt erstanden. Auf die vermutete Länge zurechtgesägt, die Kanten schön rund gefeilt, sanft gebogen und zum Schluss noch Löcher an den richtigen Stellen rein. Nicht perfekt, aber sieht doch ganz schick aus - und irgendwie vollständiger (sollen natürlich dann auch schwarz werden).

 

 

Ende September war es dann soweit. Die fertig lackierten Teile (ich habe mehrmals Dosen nachbestellen müssen) lagerten im Keller und die Garage konnte zurückverwandelt werden. Das war eine echte Sauerei!

Die Farbe hatte sich trotz "semiprofessioneller" Lackierkabine fein auf fast alles gelegt.

  

 Die Kabine und die Atemmaske sprechen für sich:

    

 Ebenso die Schuhe. Ein neuer Schuh liegt in der gleichen "Ursprungsfarbe" daneben. Krass!!

  

 

 

 

...ging es weiter.

Und das kam so (liebe Kinder, gebt fein acht :)):

Nachdem ich jetzt absehen konnte, wie viel Lack für den Rahmen draufgehen würde, wenn ich Sprühdosen verwenden wollte, machte ich mich auf die Suche nach einer alternativen Lackiermöglichkeit für den Rahmen. Ich denke, einen Schwalbenrahmen kann man sicherlich auch mit der Dose lackieren, aber an der Duo sind doch ein paar Rohre mehr verbaut.

Nach einiger Recherche stieß ich auf dieses Zeug, was einfach alles versprach, was ich brauchte. Und zwar in einem Durchgang: Streichbarkeit. Grundierung. Korrosionsschutz. Decklack. Farbton "Tiefschwarz RAL 9005". Günstig und gut. Stoß- und kratzfest auch noch.

Was soll ich sagen? Das Zeug hat alles gehalten, was es versprach!!! Ist wohl eigentlich für Baumaschinenrahmen gedacht, deshalb gibt es das eigentlich nur in großen Gebinden. Allerdings habe ich mir zwei Probepackungen kommen lassen, wovon eine von der Ergiebigkeit locker gereicht hat. Allerdings muss man in vier Stunden fertig sein und deshalb war ich froh, das zweite Gebinde gekauft zu haben. Nach vier Stunden war eine Pause auch wirklich nötig :)! Das Ergebnis machte voll Bock aufs Weitermachen:

     

 

 

 

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